INKARHO® – Mit Blick auf die Umwelt
Welche Auswirkungen hat Torfabbau auf die Umwelt?
Torf wird seit Jahren als Bestandteil in Substraten im Gartenbau verwendet. Der Abbau von Torf führt zur Freisetzung von Kohlenstoff in die Atmosphäre, was den Kohlenstoffkreislauf beeinflussen kann. Zudem werden durch den Torfabbau wichtige Lebensräume für viele Pflanzen- und Tierarten zerstört, wodurch die biologische Vielfalt in Torfmooren gefährdet wird. Der Erhalt von Moorgebieten spielt daher eine wichtige Rolle für die Stabilisierung des Kohlenstoffkreislaufs und den Schutz von Ökosystemen.
Ökologische Auswirkungen des Torfeinsatzes in der Gartenindustrie
Seit Jahrzehnten wird Torf aufgrund der einfachen Verfügbarkeit als großer Bestandteil von Substraten im Produktionsgartenbau verwendet. Als nicht erneuerbare Ressource ist Torf allerdings nicht unendlich verfügbar. Darüber hinaus enthält Torf für die Pflanzenproduktion nur wenig Nährstoffe, weswegen eine zusätzliche Düngung erforderlich ist. Außerdem lässt sich Torf nach schneller Austrocknung nur schwer wieder befeuchten.
Welche Erde ist die beste für Rhododendren?
Rhododendren bevorzugen saure Böden mit einem niedrigen pH-Wert zwischen 4,5 und 6,0. Die Erde sollte für eine ausreichende Belüftung der Wurzeln gut durchlässig sein, da Rhododendren in der Regel empfindlich gegenüber Staunässe sind. Ein humusreiches Substrat hilft dabei, Feuchtigkeit zu halten und gleichzeitig Nährstoffe bereitzustellen.
Fertig gemischte Rhododendronerde eignet sich daher genauso gut wie eine selbst gemischte Erde aus gleichen Teilen Torfmoos, kompostierte Kiefernrinde und grobem Sand oder Perlite. Diese Mischung bietet die richtige Säure sowie ausreichend Durchlässigkeit und Belüftung. Organisches Material wie Kompost oder gut verrottetem Laub kann die Bodenstruktur zusätzlich verbessern und die Nährstoffversorgung unterstützen.
Blumenerde mit oder ohne Torf?
Torfhaltige Erden können große Mengen Wasser speichern und wieder an die Pflanzen abgeben. Allerdings ist Torf nährstoffarm und keine nachhaltige Ressource. Torffreie Substrate schonen natürliche Ressourcen und tragen direkt zum Schutz der Torfmoore bei. Torfersatzstoffe haben zudem oftmals eine bessere Drainagefähigkeit und sind nährstoffreicher.
Ist Rhododendronerde torffrei?
Da gewöhnliche Rhododendren Moorböden bevorzugen, ist Rhododendronerde zumeist torfhaltig. Aber auch torffreie Rhododendronerde ist oftmals im Handel erhältlich. INKARHO-Rhododendren sind so gezüchtet, dass sie in nahezu jedem humosen Gartenboden wachsen und somit auch in torffreien Erden. In mehreren Tests konnte bisher ein gutes Wachstum von INKARHO-Rhododendren in torffreien Substraten beobachtet werden. Sie sind daher eine torfsparende Alternative zu gewöhnlichen Rhododendren.
Welche torffreien Alternativen gibt es?
Verschiedene Torfersatzstoffe haben das Potenzial die Struktur der Substrate zu verbessern, die Wasserspeicherung zu fördern und das Pflanzenwachstum zu erhöhen. Als Alternative gelten Kompost (in Maßen), Kokosfasern, Rindenhumus, Holzfasern, Perlite und einige andere.
INKARHO® als Vorreiter – wächst auch in torffreier/reduzierter Erde
INKARHO-Rhododendren sind bekannt dafür, in allerlei humosen Substraten ein robustes Wurzelwerk gepaart mit gesundem Wachstum auszubilden - auch in kalkhaltigen Böden. Aufgrund dieser unproblematischen Gegebenheiten wählt die Interessengemeinschaft torfreduzierte bis torffreie Substrate für ihre Rhododendren und ist damit Vorreiter auf diesem Gebiet. Das spezielle Substrat-Gemisch ist dabei sorgfältig abgestimmt, um den spezifischen Bedürfnissen der Rhododendren gerecht zu werden.
Zahlreiche Tests haben bewiesen, dass alle INKARHO-Rhododendren aber in 100 % torffreien Substraten wachsen können. Durch ihre Bemühungen, torffreie oder torfreduzierte Erde zu verwenden, trägt INKARHO zum Schutz der Moore und zur Verringerung der durch Torfabbau entstehenden CO₂-Emissionen bei.
Warum wachsen INKARHO®-Rhododendron in torffreier Erde?
INKARHO-Rhododendren sind speziell als kalktolerante Alternative zum herkömmlichen Rhododendron gezüchtet worden. Als Ergebnis jahrelanger Züchtungsarbeit sind mehrere Sorten anspruchsloser, gesunder Rhododendren entstanden. Dem robusten Wurzelwerk ist es möglich, sich an verschiedene pH-Werte im Boden anzupassen und daher auch in torfreduzierten bis -freien Erden zu gedeihen. Indem hierdurch der Verbrauch von Torf reduziert wird, leistet INKARHO einen wichtigen Beitrag zum Erhalt von Torfmooren.
Der "torffrei-geeignet"-Hinweis
Die Einführung dieses grafischen Hinweises erfolgte als Reaktion auf den Wunsch vieler Verbraucher, ressourcenschonende Gartenprodukte und torffreie Substrate zu verwenden. Er symbolisiert auf einen Blick, dass INKARHO-Rhododendren in torffreien Erden wachsen können.
Torffreie Erde: Ein aktiver Beitrag zum Moorschutz
Tipps für eine ressourcenschonende Gartengestaltung
Es gibt zahlreiche Möglichkeiten die eigene Gartengestaltung nachhaltig anzugehen. So sollte die Pflanzenwahl auf möglichst lokal produzierte Pflanzen mit hoher Anpassungsfähigkeit fallen. Statt Chemikalien können für Schädlinge natürliche Stoffe wie Öle zum Einsatz kommen. Durch den Einsatz von Kompost wird einerseits die Bodenstruktur verbessert und andererseits Nährstoffe an die Pflanze abgegeben. Für die Bewässerung der Pflanzen eignet es sich, Regenwasser zu sammeln.
Vorteile bei der Pflanzung von INKARHO®-Rhododendren in torffreier Erde
Durch die Züchtung kalktoleranter Rhododendren, die die unkomplizierte Möglichkeit bieten, in Substraten mit alternativen Rohstoffen zu wachsen, verringert INKARHO die Abhängigkeit von Torf und trägt zum Schutz wertvoller Moorlandschaften bei. Dieser Torfverzicht reduziert die CO₂-Emissionen und fördert obendrein noch die Biodiversität, indem Moorlandschaften als Lebensräume für Pflanzen und Tiere erhalten bleiben. Diese ressourcenschonende Pflanzmethode kann im heimischen Garten durch die Pflanzung der INKARHO-Rhododendren weitergeführt werden.
Förderung der Bodengesundheit:
Torffreie Erden enthalten organische Materialien wie Kompost und Rindenmulch, die die Bodenstruktur verbessern, die Wasserspeicherung fördern und die Fruchtbarkeit erhöhen.
Erhaltung von Torfmooren:
Die Nutzung torffreier Erden unterstützt klimaschonende Anbaumethoden und reduziert den Einsatz von nicht erneuerbaren Ressourcen wie Torf.
Vermeidung von Lebensraumzerstörung:
Der Verzicht auf torfbasierte Erden hilft dabei, sensible Ökosysteme wie Feuchtgebiete und Moore zu schützen, die wichtige Lebensräume für viele Pflanzen- und Tierarten sind.
Förderung einer Kreislaufwirtschaft:
Die Verwendung torffreier Erden unterstützt die Idee einer Kreislaufwirtschaft, indem organische Abfälle wiederverwertet werden und die Abhängigkeit von nicht erneuerbaren Rohstoffen verringert wird.
Beitrag zum Klimaschutz:
Beim Torfabbau wird Kohlenstoff in die Atmosphäre freigesetzt. Der Erhalt von Torfmooren und die Verwendung torffreier Erden tragen dazu bei, den Kohlenstoffkreislauf zu stabilisieren und den Klimawandel zu bekämpfen.